Als erfahrene Psychologin schreibe ich Bücher, die Ratgeber, Sach- und Fachbücher zugleich sind. Meine systemische und traumatherapeutische Haltung und die daraus erwachsenden Ideen und Methoden bereichern sich wechselseitig.

Viele Jahre lang konnten das meine Klienten erfahren – Eltern, die verwirrt oder traumatisiert während der Schwangerschaft, der Geburt oder der ersten Zeit danach waren. Bevor ich sie traf, konnten sie ihr Leben nicht nach vorn leben, weil sie den geschützten Blick zurück brauchten, um in der jetzigen Lebensphase anzukommen.

In den letzten Jahren meiner Berufstätigkeit werde ich immer weniger beraten, doch bleiben den Müttern und Vätern meine Bücher. Die Bücher „Es ist vorbei- ich weiß es nur noch nicht“ und „Darauf waren wir nicht vorbereitet“ machen für die Leser und Leserinnen erfahrbar, wie Eltern aus traumatisierenden Erfahrungen oder psychischen Krisen rund um die Geburt herausfinden.

 

Meine Bücher

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Es ist vorbei – ich weiß es nur noch nicht

Die Geburt des Kindes verlief anders, als die Eltern sich das vorstellten? Das Geschehen nahm an Bedrohlichkeit zu und die Frau oder der Mann fühlten sich ausgeliefert?

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Darauf waren wir nicht vorbereitet

Nichts bleibt, wie es ist. Schwangerschaft und die frühe Phase des Elternseins sind Umbruchsituationen, die überwältigend sein können.

Vorankündigung

Im Mai 2020 kommt mein drittes Buch heraus

Vorankündigung des Buches Geburt als Übergangsritual

Das Buch „Geburt als Übergangsritual“ enthält eine
Fundgrube an systemisch-traumatherapeutischen
Anregungen für den Beratungskontext. Voran steht die
...

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Mein Angebotsspektrum

Referate

Ich biete Referate für ­Hebammen, Ärzte und Ärztinnen in Geburtskliniken zu folgenden Themen an:
Traumasensible Begleitung der Frauen während der Geburt.
Sekundäre Traumatisierung von Geburtshelfern während der Geburt ?

Tages-Workshops

Gern leite ich Tages - Workshops für ­Hebammen oder Berater und Beraterinnen von Familienberatungsstellen zu folgenden Themen:
Psychosoziale Begleitung nach traumatisierenden Geburtsverläufen
oder
Psychosoziale Begleitung bei peripartalen Krisen.

Seminare

Methoden systemischer Beratung für Eltern in der Familiengründungsphase werden praxisnahe und lösungsorientiert vermittelt und mit meinem traumatherapeutische Blickwinkel bereichert.

Aktuelles

Bisher geplant:

2020

Termin: Freitag, 29. Mai 2020, 17.00 -19.00 Uhr

Ort: Beratungsstelle Familienzelt Berlin

Thema: Lesung des neuen Buches "Geburt als Übergangsritual"

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Termin: Samstag, 06. Juni 2020, 10.00 - 13.00 und 14.00 -17.00 Uhr

Gesellschaft für Geburtsvorbereitung Berlin

Ort: HOT Familienpflege am Klausener Platz

Thema: "Psychosoziale Begleitung nach traumatisierenden Geburtsverläufen"

Inhalt: Tages - Workshop über angemessenen Umgang mit Müttern und Vätern, die posttraumatische Symptome nach einer Geburt entwickeln.

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Termin: Donnerstag, 11. Juni und Freitag, 12.Juni 2020, 9.00 - 17.00 Uhr

Fortbildungsmodul für Familienhebammen und FGKiKP

Ort: Alice-Salomon-Hochschule Berlin

Thema: Systemische Familienarbeit für Familienhebammen und FGKiKP

Inhalt: Zwei Tages - Workshops über systemische und ressourcenorientierte Familienbegleitung.
Praxisorientierte Vermittlung von systemischen Haltungen und Methoden.

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Termin: Dienstag, 25. August 2020, 10-12 Uhr

Ort: Fortbildung für die Erziehungs- und Familienberatungsstelle Friedrichshain/Kreuzberg in Berlin

Thema: "Traumatische Geburt - Auswirkungen auf die Eltern-Kind-Beziehung"

Inhalt: Verläuft eine Geburt anders als geplant, kann sie zu einer erschütternden Erfahrung werden.
Welche Auswirkungen hat das auf die Beziehung zum Kind?

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Termin: Freitag, 04. September 2020, 10-13 Uhr und 14-17 Uhr

Ort: Fortbildung für Therapeuten und Therapeutinnen im Traumazentrum Berlin

Thema: "Trauma rund um Schwangerschaft und Geburt"

Inhalt: Schwangerschaft und Geburt sind für jede Frau ergreifend.
Doch die Anzahl der Frauen nimmt zu, die von der Schwangerschaft und der Geburt als erschütternde Erfahrung berichten.

In diesem Tages-Workshop gehen wir den Fragen nach,
wie sich eine natürliche Ergriffenheit von einer Posttraumatischen Belastungsstörung abgrenzt.

Welche Faktoren könnten während Schwangerschaft und einer Geburt traumatisieren? Welche Unterstützung gibt es für Frauen, deren Schwangerschaft glücklos zu Ende ging? Wie können Traumatherapeuten Frauen und Männer hilfreich bei diesen Themen begleiten? Worauf müssen sie bei dieser speziellen traumatherapeutischen Begleitung achten?

Tanja Sahib teilt ihren systemisch-traumatherapeutischen Blick auf Menschen in dieser Lebensphase mit den TeilnehmerInnen des Workshops und berichtet von ihren Erfahrungen im Umgang mit den betroffenen Eltern.

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Termin: Freitag, 13. November 2020, 9.00 - 17.00 Uhr

Fortbildungsmodul für Familienhebammen und FGKiKP

Ort: Alice-Salomon-Hochschule Berlin

Thema: Systemischer Blickwinkel auf psychische Krisen in Schwangerschaft und nach Geburt

Inhalt: Tages - Workshop über systemische und ressourcenorientiert Familienbegleitung für Familien in peripartalen psychische Krisen.

Mein Lebensweg

 

Als junge Frau leitete ich ein Säuglingsheim. In dieser Zeit lernte ich Eltern kennen, die nicht besser für ihre Kinder sorgen konnten, als sie es taten. Und mir begegneten Babys und Kleinkinder, deren Bedürfnisse nach Nahrung, Nähe und Sicherheit nicht ausreichend gestillt wurden. Diese Zeit hat mich nachhaltig geprägt und motiviert, mein Abitur auf der Abendschule zu erringen und ein Studium am Wundt-Institut der Universität Leipzig, Fachrichtung Kleinkindpsychologie, zu absolvieren.

 

Meine Haltung: Elternschutz ist Kinderschutz. Ich nahm mir vor, Mütter und Väter so zu unterstützen, dass sie ihre eigenen Krisen überwinden und somit ihre elterlichen Kompetenzen stärken. Das tat ich in den folgenden zwei Jahrzehnten. Hinter mir liegt eine Zeit voller intensiver Beratungsgespräche und gelungener begleiteter Veränderungsprozesse. Ich danke meinen Klienten und Klientinnen, dass ich von ihnen lernen konnte, was für sie auf dem Weg der Veränderung oder sogar der Heilung von Bedeutung war. All das habe ich aufgeschrieben und veröffentlicht.

 

Allmählich ziehe ich mich als Beraterin zurück. Ich weiß, dass ich gute Kolleginnen habe - in meiner Beratungsstelle Familienzelt des Trägers "Selbstbestimmte Geburt und Familie e.V." und in vielen anderen Beratungsstellen.

 

All jenen, die meine Unterstützung suchen, bleiben die Bücher, in denen ich die Bewältigung nach einer traumatischen Erfahrung und die Überwindung psychischer Krisen rund um die Geburt beschrieben habe. Eine Leserin erzählte einmal in ihrer Rezension, dass es ihr beim Lesen so war, als sitze ihr eine verständnisvolle Beraterin gegenüber. Das war mein Ziel beim Schreiben.

 

Ich bin noch da:

- als Autorin weiterer Bücher

- als Workshop-Leiterin für professionelle Fachkräfte  -  Verstehen und Begleiten von psychischen Krisen rund um die Geburt

- als Ausbilderin für systemisches und lösungsorientiertes Handwerkszeug in der Familienhebammen-Weiterbildung in Berlin

- als Seminarleiterin für Seminare "Systemisch-traumatherapeutische Familienbegleitung in Familien mit Babys und Kleinkindern" für Hebammen,  Beraterinnen von Schwangerenberatungsstellen und in der Familienbildung

- und als Referentin auf Ihrem Kongress über den systemisch - traumatherapeutischen Blick auf kompetente Eltern und Babys